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„Das bringt doch nichts." – 4 Schlüssel von Barbara Sher für Vieldenkerinnen

  • vor 6 Tagen
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Schlüssel von Barbara Sher - und wie sie dein Leben verändern

Die 4 Schlüssel von Barbara Sher – und warum sie mein Leben verändert haben.


Für alle Vieldenkerinnen, Scanner-Persönlichkeiten und hochsensiblen Frauen,die schon zu lange versucht haben, in eine Schublade zu passen, die nicht für sie gemacht war.



Ich hatte noch nie von Barbara Sher gehört, als mir jemand ihr Buch in die Hand drückte.

Ich erinnere mich noch genau: Ich sass da, las die ersten Seiten – und dachte: Die hat mich gekannt. Wie ist das möglich? Barbara Sher Vieldenkerinnen
Sekundäre Keywords: Scanner Persönlichkeit Frauen, hochsensibel neurodivergent Coach, Multipotentialite Schweiz
Barbara Sher war eine amerikanische Autorin und Life Coach, die lange bevor es Worte wie „Neurodivergenz" oder „Scanner-Persönlichkeit" gab, Menschen wie uns gesehen hat. Menschen, die zu viele Interessen haben. Zu viele Begabungen. Zu viele Richtungen, in die sie gleichzeitig wollen.

Sie hat uns nicht pathologisiert. Sie hat uns beschrieben. Und sie hat uns sieben Schlüssel hinterlassen. Heute teile ich vier davon mit dir.


Lies langsam. Und wenn ein Gedankenblitz auftaucht – lass ihn nicht einfach weiterziehen. Er ist kein Zufall.


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Schlüssel 1 - Das bringt doch nichts

Schlüssel 1

„Das bringt doch nichts." – Und warum Spass der direkteste Weg zu deinen Begabungen ist.


Ich war ein Kind, das träumte.


Ich sah Räume und stellte sie in meinem Kopf um. Ich spürte, wie Farben miteinander sprachen. Ich wollte Innenarchitektin werden – und ich sagte es laut, weil ich noch nicht wusste, dass man das nicht tut.


Die Antwort kam schnell. „Das ist brotlos. Das ist sinnlos. Bleib in der Realität. Träume nicht, Ursina." ... das war mir ein Teil der Argumentation für die Realität :-)


Und dann der Satz, der sich so tief eingegraben hat, dass ich ihn jahrelang selbst weitergesprochen habe – gegen mich: „Das bringt doch nichts."


Vielleicht kennst du diesen Satz. Vielleicht nicht in diesen Worten. Aber in diesem Gefühl: dass das, was dich lebendig macht, irgendwie nicht zählt. Nicht genug ist. Nicht ernst genommen wird.

Und so lernen wir, uns anzupassen.


Ich wurde Kauffrau. Dann Buchhalterin. Dann HR-Fachfrau. Dann Organisatorin. Vier komplette Berufe – alle solide, alle vernünftig, alle irgendwie richtig.

Und alle irgendwie... nicht ich.


Barbara Sher schrieb etwas, das mich bis heute trägt:

„Spass zu haben ist nicht dumm oder frivol – er gibt dir die wichtigsten Hinweise deines Lebens."

Was du zum Spass tust – ohne Auftrag, ohne Publikum, ohne Rechtfertigung – das ist nicht Zeitverschwendung. Das ist der direkteste Weg zu deinen Begabungen. Und deine Begabungen? Sie sind immer nah. Erschreckend nah. Sie waren immer da.

Deine Frage für heute Abend: Was hättest du als Kind getan – wenn niemand gesagt hätte, dass es nichts bringt? Schreib es auf. Nicht für mich. Für dich.


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Das hast du gut gemach - 4 Worte, auf die ich mein Leben ausgerichtet habe - Schlüssel 2

Schlüssel 2

„Das hast du gut gemacht." – Die vier Worte, auf die ich mein Leben ausgerichtet habe.


Ich weiss noch genau, wie es sich anfühlte, wenn andere Kinder nach Hause kamen und erzählten, was ihre Eltern gesagt hatten.


„Wir sind so stolz auf dich." „Du bist besonders." „Das hast du wunderbar gemacht."

Ich hörte diese Sätze – durch Wände, durch andere Münder, durch fremde Geschichten.

Bei mir kamen sie nicht.


Nicht weil ich es nicht versucht hätte. Ich habe es versucht. Mit jeder vernünftigen Entscheidung. Mit jedem Schritt in Richtung Realität. Mit jedem Ja, das eigentlich ein Nein war.

Ich wartete.


Und die Stille, die kam, war lauter als jedes Nein. Vielleicht kennst du diese unsichtbare Checkliste, die du irgendwann verinnerlicht hast: Wenn ich das tue, werde ich gesehen. Wenn ich das leiste, werde ich geliebt. Wenn ich vernünftig bin, bin ich genug.


Das Problem: Die Checkliste hat kein Ende. Und die Bestätigung, auf die du wartest, kommt von Menschen, die sie vielleicht gar nicht geben können. Nicht weil du nicht genug wärst. Sondern weil sie selbst nie gelernt haben, wie.


In mir formte sich irgendwann etwas. Ein Rebell. Laut, störrisch, müde. Er sagte: Genug. Ich bin genug. Genug für sie getan.


Und er hatte recht. Vollkommen recht.


Aber er zog mich in die falsche Richtung. Denn ein Rebell kämpft gegen etwas. Er definiert sich über den Widerstand. Und solange du gegen die Erwartungen anderer rebellierst – bist du immer noch an sie gekettet. Nur mit umgekehrtem Vorzeichen.


Du tust nicht mehr, was sie wollen. Aber du tust auch noch nicht, was du willst.

Du bist frei – und gleichzeitig nicht frei.


Barbara Sher schrieb:

„Du kannst nicht herausfinden, was du liebst, wenn dein Kopf voll von Stimmen ist, die dir sagen, was du zu tun hast."

Diese Stimmen müssen nicht laut sein. Manchmal sind sie längst keine Stimmen mehr – nur noch Reflexe. Automatische Entscheidungen, die sich anfühlen wie deine eigenen.

Hör hin. Wessen Stimme ist das wirklich?


Und dann – wenn du ehrlich bist – kommt vielleicht das Schwerste:

Die Erkenntnis, dass niemand kommen wird, um es nachzuholen. Das ist ein echtes Trauern wert.

Aber es bedeutet auch: Du kannst aufhören zu warten.

Du kannst dir jetzt selbst geben, was du gebraucht hättest.

Deine Frage für heute Abend: Welche Entscheidung hast du für jemand anderen getroffen – und sie dir so lange als deine eigene erklärt, bis du es selbst geglaubt hast?


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Sie nannte mich einen Schmetterling - Schlüssel 3

Schlüssel 3

„Sie nannte mich einen Schmetterling." – Warum deine Vielfalt kein Fehler ist, sondern dein Mosaik.


Schmetterling.


Es klang wie ein Kompliment. War es aber nicht. Es war eine freundliche Art zu sagen: Du bleibst nie lang genug. Du springst. Du kannst dich nicht entscheiden. Du bist zu viel – und gleichzeitig zu wenig von allem.


Ich kannte diesen Blick. Dieses leichte Kopfschütteln. Dieses geduldige Seufzen.

Und ich schluckte es. Wieder und wieder. Bis ich anfing, es selbst zu denken.

Aber dann erinnere ich mich an das, was wirklich war.


Ich wollte nicht nur einen Sport. Ich wollte zwei. Nicht weil mir einer zu wenig war – sondern weil beides in mir lebte, gleichzeitig, vollständig, echt. Es war kein Geld da für beides. Das verstand ich. Aber die Schlussfolgerung daraus – sie will immer etwas Neues, sie bleibt nie dran – die stimmte nicht. Die haben sie einfach falsch gelesen.


Ich blieb dran. Ich forsche bis heute. Manchmal geht es schnell, manchmal länger. Manchmal denke ich, ich verliere den Faden – und dann, Monate später, erkenne ich: Es hatte immer einen.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Dass dein Leben aus zu vielen Kapiteln besteht, die nicht zusammenpassen. Zu viele Interessen. Zu viele Richtungen. Zu viele Anfänge, die andere als Abbrüche deuten.


Und gleichzeitig dieses leise, hartnäckige Wissen:

Es gehört alles zusammen. Ich weiss noch nicht wie. Aber es gehört zusammen.


Barbara Sher nannte uns Scanner.

Nicht als Diagnose. Als Beschreibung. Menschen, die nicht oberflächlich viele Dinge wollen – sondern tief in viele Dinge eintauchen.


Die Buchhaltung, die Struktur gab. Die HR-Arbeit, die Menschen gab. Das Coaching, das Tiefe gibt. Jede Ausbildung, die Freude machte. Jedes Ja, das aus dem Inneren kam.

Das ist kein Chaos.


Das ist ein Puzzle. Und je länger du lebst, desto klarer wird das Bild. Du bist kein Schmetterling, der flattert. Du bist jemand, dessen Wurzeln so weit reichen, dass sie nicht sichtbar sind – bis du anfängst, nachzuschauen.


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Wohin führt das? - Schlüssel 4

Deine Frage für heute Abend: Was hast du aufgehört zu tun – weil jemand anderes entschieden hat, dass es nicht zu dir passt? Und: Was wäre, wenn es genau das wäre, was noch fehlt?

Schlüssel 4

„Wohin führt mich das?" – Warum deine Neugier die klügste Kraft in dir ist.


Es gab Momente in meinem Leben, die andere als Krisen bezeichneten. Neue Richtung. Wieder. Unerwartete Wendung. Schon wieder. Ein Ja zu etwas, das niemand verstand. Ein Schritt, für den es keine vernünftige Erklärung gab. Ich sah die Blicke. Hörte das Schweigen, das lauter war als jede Frage. Beobachtete, wie mein Umfeld rangierte zwischen Sorge, Kopfschütteln und dem diskreten Versuch, mich umzustimmen.


Und ich?

Ich stand dabei. Ruhig. Neugierig. Innerlich fast ein bisschen belustigt.

Wohin das wohl führt. Was für eine Erfahrung darf ich diesmal machen. Wohin führt mich das Leben durch diese Tür.


Das war keine Naivität. Das war und ist meine Haltung. Weisst du, was mich durch alle verzwickten Situationen getragen hat?

Nicht Mut. Nicht Strategie. Nicht ein perfekter Plan. Diese eine, konstante Frage: Wohin führt mich das?


Ich habe meine Neugier nie verloren. Nicht durch vier Berufe. Nicht durch alle Erwartungen. Nicht durch alle Momente, in denen andere dachten, ich müsse mich endlich entscheiden.

Ich habe sie immer als Begabung gesehen. Als Kompass.


Und Barbara Sher hat das bestätigt:

„Wenn du den Dingen, die dich neugierig machen, auf den Grund gehst, befindest du dich ohne es zu wissen auf einer geleiteten Suche."

Geleitete Suche.


Nicht ziellos. Nicht chaotisch. Geleitet – von etwas in dir, das mehr weiss als dein Verstand. Das früher weiss. Das ruhiger weiss. Und dein Umfeld? Das darf zuschauen. Du musst niemanden mitnehmen. Du musst dich nicht rechtfertigen für ein Ja, das aus dir kommt und das du selbst noch nicht ganz verstehst. Steh einfach dazu. Beobachte, wie andere damit umgehen.

Und geh weiter.


Eines Tages wirst du zurückschauen und sehen, wie sich all diese scheinbar zufälligen Ja-Momente zu etwas gefügt haben, das nur du so hättest zusammensetzen können.

Deine Frage für heute Abend: Welches Ja hast du zuletzt unterdrückt – weil du nicht wusstest, wie du es erklären solltest? Und was wäre, wenn dein Leben genau darauf wartet?


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Schlüssel 5-7 sind auf dem Weg

Die Schlüssel 5, 6 und 7 gehen noch ein paar Schritte weiter.


Sie zeigen dir, wie du aus dieser Erkenntnis eine Richtung baust. Wie aus Neugier Klarheit wird. Wie aus Klarheit Kraft. Wie du als Vieldenkerin, als Scannerin, als hochsensible Frau nicht trotz deiner Vielfalt – sondern wegen ihr – genau das lebst, wofür du gemacht bist. Auch wenn du das Ziel noch nicht siehst. Auch wenn du denkst, es sei zu spät.


Glaube mir: Es ist nicht zu spät.


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Die Schlüssel 5, 6 und 7 folgen in einem neuen Blogbeitrag.


Ursina




Ursina | friedpartner.ch Coaching · Hypnose · Astrologie · Schamanenarbeit Für Frauen, die mehr sind als eine Schublade.

 
 
 

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