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Wenn die Welt aus den Fugen gerät — und du plötzlich verstehst, warum

  • 10. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Neuro-diverstity - neurodivergent, fried partner.ch, Ursina Fried, Perimenopause
Foto von Unsplash - Eurodiversität

Ein Brief an alle Frauen, die ihr Leben lang funktioniert haben und jetzt nicht mehr wissen, wer sie eigentlich sind Wenn die Welt aus den Fugen gerät — und du plötzlich verstehst, warum.


Kennst du dieses Gefühl?

Du hast dein Leben lang Dinge geschafft, die andere überfordert hätten. Du hast organisiert, geliefert, gespurt. Du warst die Frau, die Chaos in Struktur verwandelt, die gleichzeitig fünf Bälle in der Luft hält — und dabei noch lächelt. Von aussen: makellos. Von innen: erschöpft, aber irgendwie immer weiter.


Und dann, irgendwo um die 40, vielleicht auch erst mit 45 oder 50 — fängt etwas an zu bröckeln.


INHALT


Es kommt schleichend. Doch irgendwann merkst du: Die Strategien, die immer funktionierten, greifen nicht mehr. Du vergisst Dinge. Du reagierst heftiger als du willst. Der Lärm im Supermarkt fühlt sich an wie Nadeln unter der Haut. Die Erschöpfung ist eine andere, fremdartiger, du erkennst dich fast nicht mehr. Und manchmal fragst du dich mitten in der Nacht: Was stimmt nicht mit mir?

Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Aus eigener Erfahrung.


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Foto Unsplash - Die Vielfalt leben

Es stimmt nichts „nicht" mit dir. Aber es passiert gerade sehr viel.

Was viele Frauen in dieser Phase nicht wissen: Die Perimenopause ist kein einfaches hormonelles Auf und Ab. Sie ist eine tiefgreifende neurologische, emotionale und körperliche Transformation — und für neurodivergente Frauen, für hochsensible und vielbegabte, kann diese Phase sich anfühlen wie ein Erdbeben.


Warum?

Weil das Östrogen sinkt. Und Östrogen war all die Jahre ein stiller Verbündeter — es hat das Nervensystem stabilisiert, die emotionale Regulierung unterstützt, Konzentration und Struktur möglich gemacht. Es war, ohne dass du es wusstest, ein Teil deines inneren Gerüsts.

Wenn dieser Spiegel fällt, fällt das Gerüst mit.


Was dann sichtbar wird, waren oft Züge, die schon immer da waren: eine intensive Reizverarbeitung, ein Gehirn, das anders denkt, Hochleistung, die immer mehr Energie kostete als andere ahnten. ADHS. Autistische Züge. Hochsensibilität. Eine Scanner-Persönlichkeit, die nie wirklich in eine Schublade gepasst hat.


Forscherinnen und Forscher nennen es Unmasking — das Demaskieren. Die Hülle, die du Jahrzehnte getragen hast, wird dünner. Und plötzlich siehst du dich selbst klarer als je zuvor.

Das kann erschreckend sein. Und es kann das Befreiendste sein, das dir je passiert ist.


Warum entdecken so viele Frauen ihre Neurodivergenz erst in den Wechseljahren?

Weil wir es gelernt haben zu verstecken.


Mädchen und Frauen mit ADHS oder autistischen Zügen werden anders sozialisiert als Jungs. Wir lernen früh: Passe dich an. Sei nett. Funktioniere. Und wir sind gut darin — erschreckend gut. Wir kompensieren, wir tarnen, wir überarbeiten uns. Bis zur Erschöpfung.


Viele Frauen, die ich begleite, haben ihr ganzes Leben gedacht: „Ich bin einfach zu sensibel." Oder: „Ich muss mich mehr anstrengen." Oder: „Warum schafft das alle so leicht und mich kostet es so viel?"


Keine hatte eine Antwort — bis die Perimenopause kam und der Schleier fiel.


Manche erkannten sich selbst erst im Spiegel ihrer Kinder. Neurodivergenz ist stark vererblich. Wenn dein Kind eine Diagnose bekommt und du bei jeder Beschreibung nickst — dann ist das kein Zufall.


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Wenn Köpfe nicht gleich funktionieren - Foto Unsplash

Du musst das nicht alleine tragen. Wirklich nicht.

Ich weiss, wie verlockend es ist zu glauben, du findest den richtigen Podcast, liest das richtige Buch, optimierst dich aus dem Chaos heraus. Ich habe das auch geglaubt. Lange.


Aber ich habe gelernt — auch als neurodivergente, hochsensible, vielbegabte Frau — dass manche Dinge eine Begleitung brauchen. Einen Raum, in dem du nicht funktionieren musst. Jemanden, der versteht, wie dein Gehirn wirklich tickt, ohne es zu pathologisieren.

Das ist es, was ich tue.


Ich bin Ursina Fried — Coachin, Hypnosetherapeutin, Astrologin und Schamanin. Ich arbeite mit Frauen ab ca. 40, die spüren, dass sich etwas grundlegend verändert hat — und die dieses Mal nicht einfach weitermachen wollen wie bisher. Meine Methode Embrace Mind verbindet tiefe Körperintelligenz mit mentalem Coaching, ganz ohne klassische Trance. Für Frauen, die vieles wissen — aber endlich fühlen möchten, wer sie wirklich sind.



Wenn dieser Text etwas in dir berührt hat — dann schauen wir gerne gemeinsam, was möglich ist.


Ich biete ein kostenloses Kennenlerngespräch an. Kein Verkaufsdruck. Keine Schubladen. Einfach ein echtes Gespräch darüber, wo du gerade stehst — und wohin du möchtest.




Ursina


In den nächsten Beiträgen tauchen wir tiefer ein: Was passiert neurologisch in der Perimenopause? Wie erkennst du, ob du neurodivergent bist — und was bedeutet das für dich? Und vor allem: Wie kannst du diese Phase nicht nur überstehen, sondern als Schwelle in dein eigentlichstes Leben nutzen?


Bleib dran. Du bist hier genau richtig.

 
 
 

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