
QUIZ(e) MIT AUSWERTUNG

Psychologisches Selbst-Check-Quiz
Beantworte die folgenden 15 Fragen ehrlich. Wähle jeweils die Antwort, die in den letzten zwei Wochen am ehesten auf dich zugetroffen hat. Wichtig, trauerst du gerade, dann gilt die 2 Wochen Frist nicht.
Bewertung:
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Antwort a = 1 Punkt
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Antwort b = 2 Punkte
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Antwort c = 3 Punkte
1. Wie würdest du deine Grundstimmung beschreiben? a) Meist ausgeglichen, gelegentlich kurz traurig.
b) Oft niedergeschlagen, die Stimmung hält länger an.
c) Dauerhaft tief traurig, verzweifelt oder gefühlos („innerlich leer“).
2. Wie steht es um dein Interesse an Hobbys oder Freunden?
a) Ich habe unverändert Freude an meinen Aktivitäten.
b) Ich habe etwas weniger Lust auf Dinge, die ich früher mochte.
c) Kompletter Interessenverlust; nichts bereitet mir mehr Freude.
3. Wie fühlst du dich körperlich in Bezug auf Energie?
a) Ich fühle mich meist fit und tatkräftig.
b) Ich bin oft müde, kann mich aber für Aufgaben noch aufraffen.
c) Ich fühle mich extrem kraft- und antriebslos; kleinste Aufgaben erschöpfen mich.
4. Wie gut kannst du dich konzentrieren?
a) Mein Fokus ist gut, ich arbeite zuverlässig.
b) Ich bin manchmal zerstreut oder vergesse Kleinigkeiten.
c) Massive Konzentrationsprobleme; ich mache ungewohnt viele Fehler.
5. Wie ist dein Schlafverhalten?
a) Ich schlafe gut ein und durch.
b) Gelegentliche Probleme beim Ein- oder Durchschlafen.
c) Massive Schlafstörungen (sehr frühes Erwachen oder extremes Schlafbedürfnis).
6. Habst du körperliche Beschwerden ohne klare Ursache?
a) Nein, ich fühle mich körperlich gesund.
b) Gelegentlich Kopfschmerzen oder Verspannungen.
c) Häufiger Schwindel, Magen-Darm-Probleme oder Druckgefühl in der Brust.
7. Wie hat sich dein Appetit verändert?
a) Mein Appetit ist wie immer.
b) Ich esse unter Stress manchmal etwas mehr oder weniger.
c) Deutlicher Appetitverlust oder starker Heisshunger mit Gewichtsveränderung.
8. Wie nimmst du dein Sozialleben wahr?
a) Ich tausche mich gerne mit anderen aus.
b) Ich brauche gerade mehr Rückzug als früher.
c) Ich isoliere mich stark und ziehe mich von allen Kontakten zurück.
9. Wie bewertest du dich selbst?
a) Ich bin mit mir und meiner Leistung zufrieden.
b) Ich habe öfter Selbstzweifel als früher.
c) Starke Schuldgefühle und das Gefühl, wertlos zu sein.
10. Wie blickst du in die Zukunft?
a) Ich habe Pläne und bin zuversichtlich.
b) Ich mache mir öfter Sorgen um das, was kommt.
c) Ich empfinde tiefe Hoffnungslosigkeit und sehe schwarz für die Zukunft.
11. Wie leicht fallen dir deine alltägliche Entscheidungen?
a) Ich entscheide Dinge gewohnt zügig.
b) Ich zögere bei Entscheidungen länger als sonst.
c) Selbst kleinste Entscheidungen fühlen sich unmöglich an.
12. Wie erlebst du Stress bei der Arbeit oder im Alltag?
a) Stress spornt mich eher an (Eustress).
b) Ich fühle mich oft unter Druck, kann aber noch regenerieren.
c) Ich befinde mich im „Daueralarm“ (Distress) ohne Erholungsphasen.
13. Bist du in letzter Zeit gereizter als sonst?
a) Nein, ich bin geduldig und ausgeglichen.
b) Ich bin manchmal dünnhäutiger und schneller genervt.
c) Ich reagiere extrem gereizt oder aggressiv auf Kleinigkeiten.
14. Wie ist dein Empfinden von Nähe und Intimität?
a) Unverändert.
b) Ich habe etwas weniger Verlangen nach Nähe.
c) Ich erlebe einen kompletten Libidoverlust.
15. Hast du das Gefühl, die Kontrolle über dein Leben zu verlieren?
a) Nein, ich steuere mein Leben aktiv.
b) Manchmal fühlt es sich mühsam an, mitzuhalten.
c) Ich habe das Gefühl, keinen Einfluss mehr auf mein Handeln zu haben.
Auswertung
Zähle deine Punkte zusammen:
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15 Punkte: Keine Anzeichen einer Depression. Sie erleben wahrscheinlich eine normale, vorübergehende Traurigkeit oder Stimmungsschwankung, die zum Leben dazugehört. Genießen Sie Ihre Ressourcen und pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte.
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16 – 30 Punkte: Achtung – Deine Punktzahl deutet darauf hin, dass deine Belastungen deine Ressourcen übersteigen könnten. Es ist wichtig, jetzt hinzuschauen, um eine Abwärtsspirale in eine Depression zu verhindern.
Was läuft gerade in deinem Leben? Überlege, ob belastende Lebensereignisse wie Konflikte, Trennungen oder Überforderung im Beruf (Dauerschwerpunkt Stress) vorliegen.
Was können Sie sofort ändern?
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Achtsamkeit im Alltag: Nutzen Sie Übungen wie „Füsse spüren“, um das Grübeln zu unterbrechen.
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Ressourcen stärken: Bauen Sie gezielt Bewegung, Sport oder Entspannungsübungen in Ihren Tag ein.
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Licht & Natur: Halten Sie sich viel im Freien auf, um Sonnenlicht zu tanken (Vitamin D).
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Kleine Schritte: Setzen Sie sich Mikro-Ziele, wie eine Tasse achtsam abzuwaschen, um den „Tun-Modus“ zu verlassen.
Wer hilft dir?
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Privat: Sprich mit einer Freundin oder mit deiner Familie.
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Beruflich: Suche das Gespräch mit Vorgesetzten, um über Arbeitsplatzanpassungen (z.B. Überstundenabbau) zu sprechen.
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Professionell: Eine psychologische Erstberatung, dein Hausarzt oder Methoden wie Embrace Mind (ressourcenorientierte Kurzzeitunterstützung) können helfen, die „eigene Crew“ wieder an Bord zu holen.
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Pflanzlich: Bei leichten Verstimmungen kann hochwertiger Johanniskraut-Extrakt stimmungsaufhellend wirken. Frage jedoch deinen Arzt oder Apotheker.
Wichtiger Hinweis: Mache diesen Test in zwei Wochen noch einmal. Sollten die Symptome anhalten oder sich verschlimmern, suche bitte zeitnah professionelle ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe auf. Bei akuten Krisen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar.
Brain Fog Quiz – Ursachen von Gehirnnebel erkennen und verstehen
Willkommen auf dieser Reise zu deiner inneren Klarheit. Als Coachin und Hypnosetherapeutin betrachte ich deinen „Mind“ nicht nur als Rechenzentrum, sondern als einen heiligen Raum, in dem Seele, Geist und Körper miteinander tanzen. Manchmal legt sich jedoch ein Nebel über diesen Raum – wir nennen ihn Brain Fog.
Dieses Quiz ist eine Einladung an dich, achtsam nach innen zu spüren und zu erkennen, welche Muster dein Nervensystem gerade zeigt. Es dient der Selbsterkenntnis und ersetzt keinen medizinischen Rat.
Wähle bei jeder Frage die Antwort, die deine aktuelle seelische und mentale Verfassung am besten widerspiegelt.
Der Pfad durch den Nebel: Ein Selbsterkennungs-Quiz
1. Wie fühlt sich dein geistiger Raum momentan an, wenn du morgens erwachst?
A) Hell und weit – meine Gedanken fliessen klar wie ein Gebirgsbach.
B) Wie in Watte gepackt. Es liegt ein dicker Filter über meiner Wahrnehmung.
C) Ein wenig trüb, aber nach der ersten Tasse Tee lichtet sich die Sicht.
2. Wenn du mit anderen Seelen kommunizierst, wie verhalten sich deine Worte?
A) Sie kommen mühelos und präzise aus meiner Mitte.
B) Sie wirken wie „verklebt“. Ich verliere den Faden oder finde einfachste Begriffe nicht mehr.
C) Ab und zu stocke ich, aber der Gesprächsfluss bleibt erhalten.
3. Wie reagiert dein System auf die Anforderungen des Alltags (z.B. E-Mails oder Planung)?
A) Ich gehe die Dinge mit Fokus und Freude an.
B) Selbst kleine Aufgaben fühlen sich an wie ein schwerer Aufstieg und führen zu mentaler Erschöpfung.
C) Ich brauche länger als früher, komme aber ans Ziel.
4. Wie nimmst du deine Umgebung wahr, wenn viele Reize (Lärm, Licht, Menschen) auf dich einwirken?
A) Ich ruhe in mir selbst und kann Unwichtiges gut ausblenden.
B) Ich fühle mich schnell überflutet; mein Fokus zersplittert und ich spüre sensorische Störungen.
C) Es strengt mich an, aber ich kann die Situation aushalten.
5. Was erzählt dir dein Kurzzeitgedächtnis im Moment?
A) Es ist ein zuverlässiger Anker für Termine und Namen.
B) Es ist lückenhaft – ich vergesse ständig, was ich gerade tun wollte oder wo ich Dinge abgelegt habe.
C) Ich bin etwas zerstreuter, aber mit einer Liste ist alles gut.
6. Wie ist dein Empfinden für den Raum und deine Sicht?
A) Ich bin präsent, meine Sicht ist scharf und klar.
B) Manchmal fühlt sich alles verschwommen an oder ich erlebe Momente der Desorientierung.
C) Gelegentlich bin ich etwas unkonzentriert in meinen Bewegungen.
7. Spürst du eine Veränderung deiner Klarheit, je nachdem, wie du dich bewegst oder positionierst?
A) Nein, mein Geist arbeitet in jeder Haltung stabil.
B) Im Sitzen oder Stehen wird der Nebel oft dichter, als würde die Energie nicht bis nach oben fließen.
C) Nur bei starker körperlicher Erschöpfung bemerke ich einen Unterschied.
8. Wie gelingt es dir, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu jonglieren (Multitasking)?
A) Mein Geist ist vernetzt und flexibel.
B) Multitasking ist unmöglich geworden; mein System verlangt nach absoluter Einzelschritt-Struktur.
C) Ich vermeide es lieber, aber im Notfall klappt es noch.
9. Welches Bild beschreibt deinen aktuellen Zustand am ehesten?
A) Ein klarer Sternenhimmel.
B) Ein Watteball, in dem Gedanken einfach verschwinden.
C) Ein bewölkter Nachmittag.
10. Wie gehst du mit deiner aktuellen mentalen Verfassung um?
A) Ich bin zufrieden und fühle mich leistungsfähig.
B) Ich brauche massive Hilfsmittel wie Wecker und Notizen, um den Tag zu strukturieren.
C) Ich plane bewusster, aber ohne großen Druck.
Auswertung & Seelen-Wegweiser
Die Tendenz zum Brain Fog (Gehirnnebel) zeigt sich, wenn du überwiegend Antwort B gewählt hast.
0–3-mal B: Dein Geist ist weitgehend klar. Gelegentliche Trübungen können normale Reaktionen auf Stress oder Schlafmangel sein.
4–6-mal B: Es zeigen sich moderate Muster von Gehirnnebel. Dein Nervensystem sendet Signale, dass es nach Balance und Regulation sucht.
7–10-mal B: Eine starke Tendenz zu Brain Fog. Dein „Inneres Betriebssystem“ läuft im Überlebensmodus. Es ist Zeit, sanft hinzuschauen.
Zusammenfassende Erkenntnisse für deine Heilreise:
Das Phänomen verstehen: Brain Fog ist keine Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für Symptome wie Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen und Orientierungslosigkeit. Es fühlt sich oft an wie „Watte im Kopf“.
Mögliche Wurzeln (Psychosomatik & Biologie): Die Ursachen können körperlich sein, wie Long-COVID (Entzündungen im Gehirn), Schilddrüsenunterfunktion oder ein Vitamin-B12-Mangel. Auch chronischer Stress und hormonelle Umstellungen (Wechseljahre) spielen eine große Rolle.
Mentale Strategien
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RAIN-Methode: Lerne, den Zustand zu erkennen (Recognize), zu erlauben (Allow), sanft zu erforschen (Investigate) und dich selbst zu nähren (Nurture).
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Erdung & Achtsamkeit: Nutze den 5-Sinne-Check (5 Dinge sehen, 4 fühlen, 3 hören, 2 riechen, 1 schmecken), um dich im Hier und Jetzt zu verankern.
Unterstützung auf seelischer Ebene: Sei sanft zu dir selbst. Brain Fog ist oft eine Schutzreaktion deines Systems, das nach einer Pause ruft.
Nährstoffe für den Mind: Achte auf eine ausreichende Zufuhr der B-Vitamine (B6, B12 und Folat), da diese entscheidend für den Homocysteinstoffwechsel und den Erhalt deiner kognitiven Kraft sind.
Lass den Nebel zu, solange er da ist, und vertraue darauf, dass sich mit Sanftheit und der richtigen Unterstützung wieder klare Lichtungen zeigen werden
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