Psychosomatik: Wenn die Seele leidet … wird der Körper krank.


Kopf mit Torso betende Hände
Wenn die Seele leidet ... wir der Körper krank

Aus meiner eigenen Erfahrung, in meiner Praxis und in meinem Leben, kann ich sagen, dass Psychosomatik ein Ausdruck dafür ist, dass ein seelisches Problem so lange ungelöst blieb, bis der Körper sich meldet. Also meiner hat geschrien. Mich verwundert es nicht mehr, wie intensiv wir uns „körpersprachlich“ ausdrücken.


In meinen Coachings hat die MindBody Verbindung einen festen Platz.

Ich habe es an meinem eigenen Körper erlebt und du vielleicht auch. Aus meiner Körpererfahrung kann ich nur sagen, dass er mich anschrie, mein Körper. Er wollte endlich die Veränderung, die nötig war, damit diese alten Geschichten sich ändern durften. Bei mir war es eine gesunde Abgrenzung, Es ging darum, dass ich „glaubte“ mich supergut abzugrenzen, doch meine inneren Bilder erzählten mir eine andere Geschichte. Stell dir vor, du hast ein Haus und einen Garten. Du hast Blumenbeete vor dem Haus und dann ein Trottoir. In meinem Bild sah ich zuerst diesen schönen Garten, mit diesen wundervollen Blumen. Ich schaute aus dem Fenster, dann sah ich, dass durch das Beet ein Trampelpfad führte, eine kleine Abkürzung für die Fussgänger. Das war meine Metapher für das Zulassen von Grenzüberschreitungen. Das war ein Anfang.


Musizierende Hände
Lass die Seele erklingen

Meine intensivste Reise zur Heilung, schenkte mir das Aufschreien meiner Schilddrüse. Ich habe diese Reise mit der Gesundung und Lösung meiner Psychosomatischen-Themen abgeschlossen. Ich bin mir meiner „Grenzgeschichten“ sehr bewusst und wache darüber, dass sie eingehalten werden.

War es einfach? Irgendwie ja. Die Veränderung begann gleich nach der ersten Sitzung. Der Puls kam von 140 runter auf 90. Mein Körper hat sofort mit der Umstellung angefangen. Habe ich keinen Arzt gebraucht? Natürlich. Ich musste ja die Werte immer wieder prüfen und ich durfte meine Selbstverantwortung ausleben. Wir waren Sparringspartner und ich habe für mich entschieden, was mir guttut, egal was „der Mediziner“ dachte, was gut für mich sei.


Gehörst du zu den Menschen, die einfach glauben, dass gegen jedes Leiden ein Kraut oder eine „Tablette“ wächst. Einfach mal das Organ, die Drüse entfernen, dann ist alles wieder gut?

Auch das braucht es manchmal. Ich glaube nicht, dass wir bei einem Blinddarm oder einem Beinbruch die Psychosomatik anschauen müssen, denn da heisst es handeln.


Ja, es gibt sie, die Zweifler, die glauben, die Medizin hat für alles eine Lösung, eine Heilung, ein Medikament, eine Therapiemethode. Meine Erfahrung sagt, dass Mein «Dr. Medizinmann» nicht an Heilung glaubte. Ich habe für mich entschieden, andere, alternative Wege zu gehen, die auch die Psychosomatik anzuschauen und Heilung war möglich.


Seele und Körperseele Geist-Körper

Psychosomatik für Zweifler

Bist du ein Zweifler, eine Zweiflerin? Gehörst du zu den Menschen, die den Zusammenhang nicht sehen können, wollen? Gehst du zum Arzt und möchtest eine chemische Keule, ganz schnell wieder fit werden und so weitermachen wie bisher? Im Prinzip sagst du dem Arzt, der Ärztin: «Mach mich gesund.»


Es gibt Momente im Leben, da hilft Cortison gegen das Rückenweh, das Antibiotika gegen bakteriell bedingte Entzündungen. Doch wie wäre es, wenn du eine andere Herangehensweise nutzen könntest, damit du nicht immer Infekte hast, dass du nicht immer Rückenschmerzen hast. Was wäre, wenn es auf der Mind Body oder Body Mind Ebene eine Lösung gäbe.


Vor kurzem habe ich einen Artikel der Hirnforschung gelesen. Da wurden die Körper-Seele-Zusammenhänge aufgezeigt. In unserem Kopf haben wir 3 Organ, die auf wunderbare Weise zusammenspielen. Ein Beispiel der Zusammenarbeit ist es, dass der Körper Krankeitssymptome meldet, wenn seelische Themen nicht beachtet werden. Ich finde das eine unglaubliche Chance für uns Menschen, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und zu gesunden.


Das Augenzucken, das Rückenweh, das Übergewicht …

Rauchen, Kiffen, Alkoholismus, Herzprobleme, Gallensteine, Infektanfälligkeit, Morbus Crohn, Sinusitis, Arthritis, Magengeschwüre … ich könnte den gesamten „Pschyrembel“ mit allen Krankheiten und Symptomen aufzählen, die es gibt: Krankheiten sind körpersprachliche Äusserungen, die auf Seelen-Konflikte hinweisen.


Hast du geraucht, dann weisst du, wie schwer es sein kann, damit aufzuhören. Unser Bewusstsein, unsere Vernunft weiss und sagt dir immer wieder, dass das Rauchen ungesund ist und es Krebs verursachten kann. Doch wie oft hast du aufgehört und wieder damit angefangen?


Auch Autoimmunkrankheiten erzählen uns Geschichten. Ich durfte meine Geschichte, meine Kindheitsgeschichte mit meiner kleinen „Schilddrüse“ anschauen, eine Drüse mit so viel Macht und Ausdruck. Ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt.


Wir wissen, dass wir aus allem was wir tun und erfahren einen Gewinn haben. Auch wenn wir vielleicht vergessen haben, was es ist, eine subjektive Absicht. Irgendwann vor langer Zeit war diese Strategie, dieses Verhalten, das, was wir am besten konnten. Doch die Jahre vergehen, unser Erfahrungsschatz ist ein anderer und doch ist unser Verhalten wie eh und je. Das, was uns einst nützlich war, schadet oder behindert uns.


Vielleicht wollte es uns schützen, wir dachten, so mehr geliebt, weniger bestraft und oder nicht ausgeschlossen zu werden.


Ah, das Schöne ist, wenn wir das lösen, auflösen, entschlüsseln können, dann können wir auch unser Verhalten verändern und dazu braucht es nur ein paar Coaching Stunden.

Wir alle haben diese Verhaltensmuster, die uns nicht mehr behagen. Musst du alle ändern? Nein, doch die, die dir auf den Magen schlagen, die anfangen Schmerzen zu verursachen, die Dinge, die sich physisch zeigen. Ja, hier lohnt es sich auf jeden Fall hinzuschauen.


Experiment / Aktion

Und wenn du in diesem Jahr z.B. die 10. Erkältung hattest (als Beispiel), dann frage dich, was genau möchte mir mein Körper erzählen? Was möchte er mir schenken? … und wie wäre es, wenn du unheilbar gesund wärst. Wo müsstest du mehr Eigenverantwortung für dein Leben übernehmen (Grenzen setzen, dich mehr um dich kümmern, Pausen, Schlaf).


… was wäre denn sonst noch grossartiges möglich.


Herzlich

Ursina



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