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Innerer Frieden, endlich aufgeräumt!



Das ist etwas, das manche Menschen bei Stress tun und andere sind dann überfordert, beim Aufräumen und Ausmisten. Für mich bedeutet aufräumen, wegräumen, ein Schaffen von Raum. Ich brauche das, um meiner Kreativität Raum zu geben.


In meinem Podcast über das Feng Shui spreche ich über den freien Energiefluss. Ausräumen, aufräumen und misten, sind die ersten Schritte für ein gutes Feng Shui.


Wo soll ich nur anfangen?

Wo und wie kannst du das Ausmisten und Aufräumen anfangen und wie schafft du es, dranzubleiben?


Es heisst so schön: Aller Anfang ist schwer und ja, das ist die erste und eine der grössten Hürden. In meinem Blog versuche ich, dir einen Weg aufzuzeigen, wie es dir gelingen kann dranzubleiben. Und wie du es schaffen kannst, das Chaos Schritt für Schritt zu überwinden.


  • Du hast viel Zeug und zu wenig Zeit?

  • Die Ordnungsbaustellen sind nicht mehr überschaubar?

  • Deine Motivation verfliegt beim Hinschauen?

  • Du hast Bauchschmerzen, weil die Unordnung dich belastet und du wolltest es schon ewig angehen?

  • Du scheiterst bereits daran, weil du keinen Plan hast, wo anzufangen?

  • Dich lähmt der Gedanke?


Wisse, du bist nicht allein. Es geht recht vielen Menschen so.


Vor langer Zeit sagte Aristoteles:

"Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen."

Darin steckt sehr viel Wahres.


Wir leben im Überfluss und besitzen meistens unglaublich viele Dinge. Ich habe gelesen, dass sich in einem europäischen Privathaushalt durchschnittlich 10 000 Gegenstände befinden! Ich habe die Zahl nicht überprüftJ. Auch wenn es 5000 oder 6000 Gegenstände sind, immer noch mehr als genug. Dieser Umstand kann uns durchaus verwirren. Wo fange ich an? Auch wenn wir alles in Schränke und in den Keller stellen, sie sind noch immer da und können uns mehr belasten als wir uns im Tagesbewusstsein eingestehen.


Ein Zuviel von Allem kann zur Last werden.


Es ist unglaublich befreiend, wenn der überflüssige Ballast entfernt wurde, das Chaos sich auflöst. Es hilft uns, zur Ruhe zu kommen und uns besser zu fokussieren. Optische Klarheit, Strukturen und genug Raum geben uns Luft zum Durchatmen. Das ist für mich: Balsam für die Seele.


Die effizienteste Lösung für Dein Problem und der kürzeste Weg zum Ziel, eine Gelinggarantie und Glücksgefühle inklusive: Hol Dir Hilfe ;-).


Aber das kann und/oder will sich nicht jeder gönnen oder leisten.


Deshalb stelle ich Dir eine kleine und machbare Strategie vor, wie es dir mit wenig Zeit und viel Krempel endlich hier und heute gelingt, anzufangen, dranzubleiben und schnell motivierende Erfolge zu erleben.


Die 10-Schritte-Strategie gegen Überforderung und Entmutigung


Die Erfolgs-Formel

Aus grossen Aufgaben kleine, leicht verdauliche Aufräum-Häppchen machen und sich ausschliesslich darauf konzentrieren.


Mit Vorher-Nachher Fotos festhalten und sich über das Ergebnis freuen :-)


Das Erfolgs-Mantra

Es muss nicht alles perfekt sein.

Besser als vorher ist gut genug.


Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Reserviere Dir ein begrenztes, aber verbindliches Zeitfenster (z.B. 30-60 Minuten). Stelle am besten den Timer.


2. Hole dir 3 leere Säcke, Boxen oder Kisten: einen für Abfall, einen für Dinge, die du spenden oder verschenken willst und einen für Dinge, die an einen anderen Aufbewahrungsort gehören.


3. Widme Dich nun explizit einem ganz bestimmten kleinen Bereich und mache ein Vorher-Foto.


Beispiele: eine einzelne Schublade, ein einzelnes Schrankfach oder eine einzelne Unter-Kategorie (z.B. Vorräte, Tupperware, Besteckschublade, Krimskrams-Schublade, Backutensilien, Handtücher, Socken, Unterwäsche ...)


Wähle für den Anfang "einfache" Bereiche aus, also solche, die nicht emotional belastet sind. Das Bad oder die Küche sind z. B. solche relativ "einfachen" Bereiche, da man mit den Gegenständen dort i.d.R. keine starken Gefühle verbindet, was das Ausmisten erschweren kann.


Natürlich kannst Du auch einfach dort anfangen, wo Dich die Unordnung am meisten stört.

Das Wichtigste: Nimm Dir nicht zu viel auf einmal vor!


4. Räume ALLES aus.


5. Reinige das Fach/die Schublade.


6. Räume nun ausschliesslich die Dinge wieder ein, die Du wirklich gerne magst und regelmässig benutzt ("Rosinen picken"), der gesamte Rest kommt OHNE weiteres Überlegen und Abwägen weg (in die entsprechende Box).


7. Achte beim Einräumen auf eine übersichtliche Struktur und verwende bei Bedarf passende Ordnungshelfer (Körbe, Boxen, kleine Schachteln...), um den Stauraum zu strukturieren.


Achte darauf, dass du alle Dinge auf den ersten Blick siehst und dass sie leicht aus- und wieder einzuräumen sind (Boxen, Fächer und Schubladen zu max. 75% füllen).

Räume die Dinge, die Du häufig benötigst, vorne und auf Sichthöhe ein, damit sie gut sichtbar und erreichbar sind. Was selten gebraucht wird, darf weiter hinten/oben/unten versorgt werden (wenn überhaupt). Sei ehrlich mit dir und den Gegenständen, wann hast du sie wirklich vermisst … und wieviele hast du bereits?.


8. Überprüfe: Hat jetzt jedes Ding seinen festen Platz, an den es in Zukunft nach Gebrauch sofort wieder zurückgelegt werden kann? Oder musst Du noch nachbessern?

Mache ein Nachher-Foto und freue Dich darüber, was Du in kurzer Zeit alles geschafft hast! :-)


9. Verräume nun die Dinge, die Du behalten möchtest, die aber an einen anderen Ort gehören. Lass Dich dabei nicht ablenken oder entmutigen, falls dieser andere Ort auch dringend aufgeräumt werden sollte (denn der kommt ja dann beim nächsten mal dran, das musst Du nicht jetzt machen).


10. Bring alle aussortierten Dinge so schnell wie möglich weg (stelle sie am besten direkt ins Auto oder organisiere das Wegebringen).


Hinweise für gutes Gelingen

Wiederhole diese 10 Schritte regelmässig für kleine Bereiche oder Kategorien von Dingen.

Mache dafür verbindliche Termine mit Dir selbst und halte dich daran, du bist dein bester Freund / Freundin. Wenn du dir nicht Sorge trägst, wer dann?


Welcher Motivations-Typ bist du?

Ich habe bei meiner Arbeit festgestellt, dass sich Menschen durch ganz unterschiedliche „Trigger“ und auf unterschiedliche Art und Weise motivieren lassen. Darüber Bescheid zu wissen, kann sehr hilfreich sein. Ich habe dir deshalb die (aus meiner Sicht) 5 verschiedenen Typen und was sie jeweils am besten motiviert, hier kurz beschrieben. Du findest dich da sicherlich irgendwo wieder.


Bist du jemand, der gerne Dinge aufschiebt? Dann wird es dir sehr helfen, feste Termine mit dir selbst auszumachen, die du (verbindlich!) in deinen Terminkalender einträgst.


Bist du ein Fan von Zahlen und Häkchen? Hast du Spaß daran, Dinge zu messen und zu vergleichen? Dann solltest du unbedingt eine Ausmistliste führen. Trage die Zahl der ausgemisteten Gegenstände nach jeder Aufräum-Einheit ein, dann siehst du exakt, wieviel weniger Krempel du nach jedem Mal in deinem Zuhause hast.


Kannst du dich durch die Aussicht auf eine Belohnung gut motivieren? Dann überlege dir vor jeder Einheit eine konkrete Belohnung, die du dir gönnen wirst, wenn du es fertig hast.